Krabbe

  Eine große Krabbe mit gewaltigen Scheren hockt auf der Schale eines Sehrohrs (jap. awabi), deren „Augen“ prominent ausgearbeitet sind. Im Gegensatz zu den meisten Darstellungen einer awabi ist hier das lebende Tier wiedergegeben. Der stark ausgeprägte Fuß ist an der Unterseite detailreich ausgearbeitet. Auch von oben betrachtet, erkennt man, wie der Fuß sich aus Mehr lesen…

Schlafender shōjō

  Das für seine Liebe zum Wein berüchtigte Wesen wird von Netsuke-Schnitzern gerne dargestellt, wie es — übermannt von Trunkenheit —, den Kopf in die Hand gestützt, schläft. Es ist eingehüllt in eine weite Robe und die langen offenen Haare fallen über den Rücken. Besonders reizvoll ist der Gegensatz von den feinen Rautenmustern sowie den Mehr lesen…

Maskengruppe

  Die ungewöhnliche große, quadratische und voluminöse Maskengruppe besteht aus acht verschiedenen Masken für das nō-Drama, das komischen Zwischenstück genannt kyōgen und volkstümliche Theateraufführungen. Auf der stark gewölbten Schauseite befinden sich die Masken: Oni, Okina, Kitsune und Yamabushi, auf der Rückseite mit kurzem Steg mit runder Öffnung für die Schnurführung sehen wir: Okame, Chūjō(?), einen Mehr lesen…

Daikoku

  Der Glücksgott Daikoku sitzt lachend auf zwei großen Reisballen. Er schultert einen großen Sack, der aber nicht übermäßig gefüllt ist und etwas schlaff von der Schulter hängt. In der angehobenen rechten Hand hält er den Glückshammer, der ihm dazu dient, glückverheißende Juwelen herauszuschütteln. Auf der abgerundeten Schlagfläche des Hammers ist eine tama graviert. In Mehr lesen…

Drei Lampionfrüchte

  Von einem waagerechten Stängel hängen drei unterschiedlich große Früchte und ein großes Blatt mit einigen kleinen Wurmlöchern. Die Umhüllung der größten Frucht ist aufgeplatzt, die dünne Haut hochgeklappt, so dass die rote Beere im Inneren sichtbar ist. Die Rippen der Umhüllungen sind außen durch gravierte Linien wiedergegeben. Das auffälligste Merkmal der Physalis-Pflanze ist die Mehr lesen…

Büßender oni und Priester

  Ein Priester steht vornübergebeugt neben einem oni, der auf seinen Fersen kauert und mit gefalteten Händen seine Schandtaten büßt. Als Beweis seiner Reue lässt er sich ein Horn kappen. Während der oni wie üblich mit einem Lockenkranz um den Kopf und bis auf einen Fellschurz unbekleidet dargestellt ist, ist der Priester in klerikale Roben Mehr lesen…

Langhaarige Ziege

  Die sitzende Ziege mit zotteligem Fell wendet den Kopf zurück und kratzt sich mit dem Hinterhuf am Bart, dessen lange seitlichen Strähnen den Hals bedecken und teilweise am Rücken aufliegen. Die kräftigen Hörner krümmen sich nach hinten. Die Ziege (hitsuji oder yagi) ist das 8. Zodiaktier. Sie repräsentiert den 6. Monat und steht für Mehr lesen…

Tengu-Kopf auf Fächer

  Der große Krähenkopf eines tengu liegt auf dem Federfächer des Sōjōbō, dem König der krähenköpfigen tengu. Die großen Augen und der Schnabel mit markanten Luftlöchern sind die eines Vogel, die spitzen Ohren und die in die Stirn gekämmten kurzen Haare muten eher menschlich an. Der Federfächer besteht fünf gestaffelten Federn zu beiden Seiten einer Mehr lesen…

Taishin’ō

  Die vornehme chinesische Dame Taishin’ō sitzt auf einem großen Drachen und spielt auf einer einsaitigen Zither. Der Drache scheint, den Klängen verzückt zu lauschen. Die hohen Bögen des Drachenleibs und der nach oben in einer S-Linie aufgerichtete Schwanz entsprechen dem hohen schwungvollen Bogen des flatternden Schalbandes, das die Göttin in der Art eines Nimbus Mehr lesen…