
Auf hochglänzendem Schwarzlack, umlaufend um beide Seiten des Inrō, ziehen sich zwei hintereinander platzierte Reisighecken, die auf halber Höhe kunstvoll von einem Seilbündel zusammengehalten werden. Vor und hinter den Zäunen ragen Pflaumenblütenzweige in die Höhe sowie dünne Bambushalme mit Laubwerk. Die dickeren Äste werden durch winzige kirikane belebt. An der Unterseite des Inrō sind kleine Gräser und das Wurzelwerk des Pflaumenbaumes dargestellt.
Durch die Verwendung von zweifarbigem Gold, subtile Anwendung von hohem und flachen Streulack, der sich plastisch vom pechschwarzen Hintergrund abhebt, erhält das Inrō seine besondere Eleganz.
