
Sichtlich erfreut über seinen Fang hält der chinesische Unsterbliche (sennin), im Gleichgewicht stehend, einen Kraken, der sich mit nur schwachen Bewegungen seiner Tentakel gegen diesen Griff wehrt. Die andere Hand des sennin ist zur Faust geballt und in einer Geste des Erstaunens angehoben. Auf Grund des am Gürtel baumelnden Korbes könnte es sich um einen Fischer handeln, doch weisen der Blattschurz um Schultern und Hüften, die langen Haare sowie der dreigeteilte Bart die Figur eindeutig als chinesischen sennin aus.
Es ist in der chinesischen Literatur kein Unsterblicher mit dem Attribut eines Kraken bekannt. Es handelt sich daher hier um eine eigenständige Interpretation des sennin-Sujets durch einen japanischen Schnitzer.
