Mann nach dem Bad

  Nach dem Bade kleidet sich der Mann wieder an. Als erstes legt er das fundoshi an, ein langes Stück Stoff, das er unter dem Kinn mit der Hand festhält, zwischen den Beinen herführt und hinten am Rücken hochzieht. Die nächsten Schritte werden sein, das Tuch zu einem dicken Strang zusammenzurollen und wie einen Gürtel Mehr lesen…

Hund mit Seeohr

  Ein langhaariger Hund mit Schlappohren liegt ausgestreckt und legt seine Vorderpfoten besitzergreifend auf die Schale eines Seeohrs (awabi). Die Haarsträhnen des Fells sind entlang des Rückrats gescheitelt und fallen in eleganten Schwüngen zu beiden Seiten des Körpers. Dieser langhaarige Hundetypus wird in japanischen Enzyklopädien, wie dem „Kinmō zui“, und den Malvorlage-Büchern, wie dem „Ehon Mehr lesen…

Shishi-Tänzer

  Ein Mann mit riesiger übergestülpter Löwenmaske, deren Tuch seinen ganzen Oberkörper einhüllt, sitzt mit untergeschlagenen Beinen und justiert mit dem Fuß in nahezu akrobatischer Weise den Unterkiefer der Maske. Der Löwen-Tanz (shishimai) wurde aus China übernommen und in Japan eingebürgert, wo er — wie in China — bei den festlichen Umzügen zu Neujahr bis Mehr lesen…

Ebisu und Wels

  Der Glücksgott Ebisu liegt über einem großen Wels (namazu). Er trägt Heian-zeitliche Kleidung: einen einfachen eboshi auf dem Kopf, Pluderhosen (kukuri hakama) mit seitlichen Schlitzen und ein in die Hosen gestecktes Gewand (hitatare). Um sich besser bewegen zu können, sind die weiten Ärmel mit einem Band (tasuki) zurückgebunden und das Band am Rücken zu Mehr lesen…

Hund mit Ziegel

  Der junge Hund mit scheckigem Fell und eingerolltem Schwanz legt seine Vorderpfoten besitzergreifend auf einen alten, beschädigten Dachziegel, dessen Stirnseite mit einem runden mitsu tomoe-Motiv und Ranken versehen ist. Die Kombination von Hund und Ziegel ist recht ungewöhnlich. Der Hund (inu) ist das elfte Tier des Zodiakus und repräsentiert den 9. Monat sowie die Mehr lesen…

Gama Sennin

  Der jugendliche chinesische Unsterbliche sitzt freundlich lachend mit einem angewinkelten und einem aufgestellten Bein. Mit der linken Hand hält er den hinteren Fuß einer dreibeinigen Kröte, die sich an seinem Kopf festhält. Die langen, schwarz eingefärbten Haare fallen über die Schultern, über denen ein Blattumhang liegt. Das lose gegürtete Gewand lässt den Bauch frei Mehr lesen…

Hahn auf Handfeger

  Der Hahn mit üppigem Gefieder steht auf einem Handfeger aus getrockneten Hirseähren. Er senkt wendet den Kopf, um im Reisig nach Krumen oder Körnern zu picken. Die unterschiedlich langen Federn sind an Hals, Flügelansatz, Brust, Flügeln und Rücken sehr differenziert wiedergegeben. Solche Handfeger werden in Japan morokoshi bōki (Besen aus Mohrenhirse) genannt. Die gebündelten Mehr lesen…

Glücksspatz

  Bei diesem schmalen Netsuke eines Glücksspatzen handelt es sich um eine ungewöhnliche Interpretation. Die Brust ist vorgewölbt und die Flügel ausgebreitet, der Schwanz aber ist lang ausgestreckt und läuft spitz zu. Hier hat der Schnitzer das Elfenbeinstück von dreieckigem Querschnitt originell und materialsparend verarbeitet. Fukura suzume (脹ら雀) heißt wörtlich übersetzt „aufgeplusterter Spatz“. Seine Bedeutung Mehr lesen…

Katze

  Die Katze liegt mit ausgebreiteten Beinen und hebt den Kopf an. Der lange Schwanz ist umgelegt und das Schwanzende liegt im Nacken und berührt das dicke, verknotete Halsband. Mit drei Pfoten fixiert die Katze die Schale eines Seeohrs (awabi) mit kräftig ausgearbeiteten „Augen“. Katzen (neko) wurden in der Heian-Zeit aus China eingeführt und dienten Mehr lesen…

Hase

  Der Hase sitzt und leckt die angehobene Hinterpfote, wobei er mit der Vorderpfote das Bein stabilisiert und an den Körper zieht. Der Hase (usagi) ist das vierte Tier des Zodiakus, repräsentiert den 2. Monat und die Stunden von 5 bis 7 Uhr. In China und Japan wird der Hase mit dem Mond in Verbindung Mehr lesen…